Kolumbien: Dritte Ausbauphase der Schule San Gabriel
Seit 2005 unterstützt die Limmat Stiftung die San-Gabriel-Schule der Fundación Fundesia.
Diese Schule liegt am Rande von Cali gegenüber einem steilen Hügel, wo Binnenflüchtlinge ihre erste Bleibe finden. Hier gründete der Diözesanpriester Padre Gersain 2005 in einem verlotterten Gewerbegebäude die einzige Schule der Umgebung. Die Limmat Stiftung finanzierte zuerst den Umbau des ursprünglichen Gebäudes, dann ein ganz neues Schulhaus mit 12 zweckmässigen Schulzimmern. So ist es nun möglich, dass heute 450 Slumkinder in San Gabriel die Vorschule, Primarschule und Sekundarschule besuchen können. In Abendkursen werden zudem 40 Jugendliche in berufsbildenden Kursen zu Bäckereiassistenten ausgebildet.
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Tue, 01.06.2010
Mali: neue Projekte einer neuen Zustiftung
Unter dem Dach der Limmat Stiftung ist im März 2010 eine neue Zustiftung gegründet worden. Sie heisst Boreal und ihr Zweck besteht darin, mit Ausbildungs- und Gesundheitsprojekten die Lebensbedingungen von Menschen in Afrika und Lateinamerika zu verbessern. Schon im Mai dieses Jahres konnte ein erstes Projekt in Angriff genommen werden: die Einrichtung eines Waisenhauses in Timbuktu, Mali. In Zusammenarbeit mit dem Verein Yirimadio-Suisse, der seit 5 Jahren in Mali Hilfsprojekte durchführt, wurde eine Lieferung bestehend aus medizinischem Equipment, Betten, Mattratzen, Abdeckplanen, Werkzeuge, Arbeitskleidung etc. in das westafrikanische Land verschickt. Das Material stammt aus einer Schenkung von ausgemusterten zivilen Einrichtungsgegenständen des eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Mali ist eines der ärmsten Länder. Der Human Development Index der UN führt die westafrikanische Nation auf Platz 178 von 182. Die Limmat Stiftung plant in Mali weite Projekte der Entwicklungszusammenarbeit.
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Tue, 01.06.2010
15 Jahre Esmeralda Charity Golfcup
In den letzten 14 Jahren unterstützten 7’300 Golferinnen und Golfer 29 Projekte zu Gunsten von Strassenkindern in Kolumbien. 7’165 Kinder und Jugendliche konnten so von der Strasse ferngehalten und nachhaltig gefördert werden. Die Saison des XV. Esmeralda Charity Cup 2010 startete am 8. Mai im G&CC Maison Blanche. Mit dem Esmeralda Charity Cup konnte die Limmat Stiftung in den letzten 14 Jahren CHF 1’240’300 einnehmen. Dieser Erlös floss zu 100 Prozent in jährlich 2 Projekte für Strassenkinder in Kolumbien. An den Golfturnieren nahmen in diesen Jahren insgesamt 7’300 Golferinnen und Golfer, teil, die einerseits gerne den guten Zweck der Veranstaltung unterstützten und zudem den Spass und Sportsgeist des Wohltätigkeitsevents genossen.
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Mon, 31.05.2010
François Geinoz, Geschäftsführer der Limmat Stiftung in den Vorstand von ProFonds gewählt
ProFonds ist der Dachverband der gemeinnützigen Stiftungen der Schweiz. Er bietet gemeinnützigen Organisationen eine Plattform für Wissens- und Erfahrungsaustausch. Er vertritt ihre Interessen gegenüber Politik und Behörden, damit das Gemeinwesen im Bereich des Zivil-, Aufsichts- und Steuerrechts gute Rahmenbedingungen vorfinden, die es ihnen erlauben, ihre Aufgaben wirksam zu erfüllen. Am Donnerstag, 27. Mai 2010 ist François Geinoz neu in den Vorstand dieses Verbands gewählt worden. Seine Aufgabe sieht er vor allem darin, die Sicht eines Geschäftsführers in der Verbandsarbeit zu vertreten. Als Romand möchte er sich auch speziell für Stiftungen der Westschweiz engagieren. François Geinoz nahm regelmässig an allen Seminartagungen des Verbandes seit 20 Jahren teil, und vertrat ihn am 12. Februar 2010 in Paris beim Symposium „Le mécénat et les fondations culturelles en France et en Suisse“. Mehr Informationen zu proFonds.
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Fri, 28.05.2010
Kolumbianische Golfer unterstützen Projekte der Limmat Stiftung
In Kolumbien ist auch im Winter Esmeralda Charity Cup Saison. Zwei Turniere wurden Mitte Februar 2010 ausgetragen. Schon zum 14. Mal trafen sich Golferinnen und Golfer in Cartagena zum Wettkampf. Wegen den Auswirkungen von El Niño war der Boden auf dem Golfplatz ausgesprochen trocken. Das Foto zeigt die drei dienstältesten Teilnehmer des Turniers. Organisiert wurde der Traditionsevent von dem langjährigen Partner der Limmat Stiftung Actuar Pro Bolivar. An diese Stiftung gingen auch die Einnahmen von CHF 9’000. Sie werden für das Hortprojekt, dem Centro Madres Comunitarias eingesetzt.
Das zweite Esmeralda Charity Cup Turnier fand in der Nähe von Bogotá statt. Austragungsort war das exklusive Golfressort Payandé in Villeta (Cundinamarca). Bei heissen Temperaturen spielten 92 Golfer, um das Projekt Berufsbildung für Teenager-Mütter zu finanzieren, welches die Fundación Juan Felipe Gómez Escobar mit Unterstützung der Limmat Stiftung durchführt. Der Erlös betrug CHF 15’500.
Mit diesen Einnahmen haben die Spielerinnen und Spieler einerseits einen konkreten Beitrag zur Armutsbekämpfung im eignen Land geleistet. Darüber hinaus stärkt der Esmeralda Charity Cup aber auch die Solidarität und das Verantwortungsbewusstsein der Kolumbianischen Gesellschaft.
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Thu, 25.02.2010
Zukunftsmodell Dachstiftung - Workshopbericht
Die Limmat Stiftung war eine der ersten Dachstiftungen der Schweiz. Unter ihrem Stiftungsdach bündelt sie seit 1972 Zustiftungen und zweckgebundene Fonds. Geldgeber nutzen Infrastruktur und Know-how dieser Dachstiftung, um ihre gemeinnützige Initiativen dank Synergien effizient und kostengünstig weltweit umzusetzen. Das Modell wird mittlerweile von weiteren Akteuren angeboten. Die Vertreter der wichtigsten Schweizer Dachstiftungen trafen sich am 1. Februar 2010 am Sitz der Limmat Stiftung in Zürich zu einem eintägigen Workshop.
Der Vormittag war theoretischen Aspekten gewidmet. François Geinoz, Geschäftsführer der Limmat Stiftung, beschrieb die zwei Arten, Unterstiftungen anzusehen: Entweder sind sie grundsätzlich auch Stiftungen, mit dem einzigen Unterschied, dass sie über keine eigene Rechtspersönlichkeit verfügen, oder sie werden als zweckgebundene Fonds angegangen, welche aber möglichst viele Merkmale einer Stiftung (Reglement, Entscheidungsgremium) einschliessen. Über Grundlegendes referierte auch RA Goran Studen von der Universität Zürich, der an einer Dissertation über Dachstiftungen in der Schweiz schreibt. Und ausgehend von der Entwicklung in Deutschland zeigte Prof. Lothar Schneider vom Stiftungszentrum Baden-Baden, dass das Dachstiftungsmodell in der Schweiz noch viel Potenzial hat.
Über die konkreten Gestaltungen und Erfahrungen einer Dachstiftung berichteten am Nachmittag die geladenen Repräsentanten der Rütli-Stiftung, der Stiftung Accentus, der Stiftung Corymbo, der Swiss Philanthropy Foundation, der Stiftung Succursus und der Limmat Stiftung.
Die Diskussion zu den spezifischen Fragestellungen und Chancen von Dachstiftungen wurde bereichert durch Voten von weiteren Fachleuten wie Prof. Dominique Jakob, Universität Zürich, Dr. Christoph Degen, Geschäftsführer der proFonds, sowie zwei Vertretern des Basler Center for Philanthopy Studies CEPS. Von dem Treffen inspiriert war nicht nur Dott. Bernardino Casadei vom Dachverband der italienischen Stiftungen. Er hat umgehend und ausführlich über das Treffen berichtet. Er und weitere Teilnehmer haben angeregt, den Gedankenaustausch 2011 fortzusetzen.
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Wed, 03.02.2010
Augenschein in Afrika
Anfang Januar 2010 reiste eine Delegation der Limmat Stiftung nach Kenia und D.R. Kongo, wo sie die Arbeit einiger ihrer afrikanischen Projektpartner begutachtete. So unterstützt(e) die Limmat Stiftung in den letzten Jahren Ausbildungsprojekte der Kianda Foundation und Strathmore University in Kenia sowie Projekte der Humanitären Hilfe der Missionarinnen der Nächstenliebe und des Krankenhauses Monkole im Kongo.
Kianda-Foundation und Stathmore University beeindruckten durch ihren hohen Standard und ihre überzeugenden Erfolge. So hat sich Strathmore von einer lokalen Handelsschule zu einer Wirtschaftshochschule mit internationaler Ausstrahlung entwickelt. Die fachliche Ausbildung ist von hohem Niveau, viele Absolventen finden sich heute in verantwortlichen Positionen der kenianischen Wirtschaft. Die Studentinnen und Studenten nutzen ihre Kenntnisse jedoch nicht nur für ihre eigene Karriere. Sie helfen auch bei den zahlreichen Sozialprojekten mit, die von der Universität initiiert werden. Einzelne dieser Projekte z. B. eines mit Strassenkindern sowie eines, das Kleinstunternehmer fördert, wurden den Besuchern aus der Schweiz vorgestellt. Zurzeit baut die Universität zwei grössere Gebäude und plant die zahlreichen Angebote, u.a. die Fakultät für Wirtschaft und jene für Informationstechnologie mit einer philosophischen Fakultät zu ergänzen.
Auf Ausbildung setzt auch Kianda Foundation seit bald 50 Jahren und konnte so schon das Leben von tausenden kenianischen Frauen verbessern. Ihre Primar- und Sekundarschule für Mädchen gilt als eine der fünf besten des Landes. Angefangen hat Kianda mit einer Sekretärinnenschule, im Laufe der Zeit kamen eine Schule für Hotelfachassistentinnen, mehrere Horte für die Kinder von Müttern, die in Teeplantagen arbeiten, ein kleines Krankenhaus und ein Tagungszentrums dazu. Interessant ist auch ein Programm, in dem Studentinnen aus aller Welt bei Kianda einen Sozialdienst absolvieren können.
In der D.R. Kongo stand natürlich das Grossprojekt Monkole auf dem Reiseplan. Seit Jahren unterstützt die Limmat Stiftung das Krankenhaus in diesem von Kriegen, Korruption und sozialen Verwerfungen geplagten Landes. Um Monkole sind weitere Projekte der Entwicklungszusammenarbeit entstanden u. a. eine Ausbildung für Krankenschwestern, ein Lehrgang in Hygiene für andere Spitäler, eine Hotelfachschule und ein landwirtschaftliches Projekt, sowie drei Aussenstationen in der Peripherie Kinshasas für medizinische ambulante Behandlungen und job-orientierte Ausbildung für Frauen mit minimalen Vorkenntnissen.
Um ausgestossene Kinder und Aids-Kranke kümmern sich aufopfernd die Missionarinnen der Nächstenliebe, besser bekannt als Orden von Mutter Theresa. Mit ihrem Dienst an den Ärmsten der Armen leisten sie in einem Land wie der D.R. Kongo Primärhilfe für Menschen, die kaum Möglichkeiten haben, aus eigener Kraft zu überleben.
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Mon, 18.01.2010
Preisgekrönte Kleinunternehmerin des Jahres 2009
Am 20. November 2009 ist Doña Flora in San Viñcente de Peru zur Unternehmerin des Jahres gewählt worden. Ihr Unternehmungsführungs-Know-how hat sie in einem Ausbildungsprojekt erlangt, das die Limmat Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Lokalpartner Condoray initiiert hat.
Ins Leben gerufen wurde dieser Preis vom Ausbildungszentrum für Kleinstunternehmerinnen CEFEM, das zum Centro de Formación Profesional para la Mujer (Condoray) gehört. Dieses Zentrum hat seit seiner Gründung 2’000 Frauen in Nahrungsmittelverarbeitung, Textilbearbeitung und Geschäftsführung geschult. Der mit 4’000 Soles (ca 1’400 CHF) dotierte erste Preis für die beste Führung eines Kleinunternehmens zeichnet eine Kandidatin aus, die mittels Ausbildung, Beratung und einem Mikrokredit ihr Start-up optimal führt. Zum Wettbewerb meldeten sich 35 Frauen. Die Preisjury, die aus sieben Fachleuten aus Peru, Kolumbien und aus der Schweiz bestand, kam die schwierige Aufgabe zu, aus den 10 Finalistinnen, die beste zu wählen. Die Jury überprüfte jeden dieser Kleinbetriebe und taxierte ihn nach verschiedenen Kriterien. Der erste Preis des Jahres 2009 ging schliesslich an das Ausflugsrestaurant „Flora – Bodega Campestre“.
Die Preisträgerin führte in einer weniger dicht besiedelten Gegend schon länger einen Kiosk und verkaufte kleine Snacks. Um das Unternehmen attraktiver und rentabler zu machen, entschloss sie sich zu einer fachlichen Ausbildung beim CEFEM, beantragte danach auch einen Kleinkredit, der an eine unfassende Unternehmensanalyse und Beratung gekoppelt war. Aus dem Kiosk wurde ein gut geführtes, sympathisches Ausflugsrestaurant, wo Doña Flora Tagesausflügler und Hochzeitsgesellschaften bewirtet und andere grössere Anlässe durchführt. Sie hat jetzt fünf Personen fest angestellt.
Von den 10 Kleinunternehmerinnen, die es mit Doña Flora in die Endrunde geschafft hatten, bekamen weitere vier Frauen einen mit 2’000 Soles (ca 700 CHF) dotierten Preis in den Kategorien Arbeitsplatzbeschaffung, Marketing, Umsatz und Legalisierung eines informellen Unternehmens.
Zur Preisverleihung kamen neben vielen Absolventinnen von CEFEM auch der einstige Produktionsminister und jetzige Verteidigungsminister von Peru Ing. Rafael Rey, der Projektleiter der Limmat Stiftung, Juan José Alarcon sowie prominente peruanische Unternehmer.
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Fri, 08.01.2010
Finale und Gäste-Turnier des XIV. Esmeralda Charity Cups
In seinem 14. Lebensjahr erfreut sich der Esmeralda Charity Cup grösster Beliebtheit. Noch nie gab es so viele Teilnehmer am Endturnier. Der strahlende Sonnenschein und die angenehmen Temperaturen förderte die Bereitschaft der Golferinnen und Golfer, mit ihrem Spiel zwei ausgewählte Projekte der Limmat Stiftung für Strassenkinder in Kolumbien zu unterstützen. Wie in den Vorjahren gab es 2 parallele Turniere: Die 40 qualifizierten Finalisten spielten „Four Ball Better Ball“; die 75 Gäste starteten unter dem Modus „einzel - stableford“.
Mit 45 Netto-Punkten errangen Urs und Philippe Haussener den Hauptpreis, der mit einem Besuch ausgewählter Projekte der Limmat Stiftung in Kolumbien und der Teilnahme an einem Charity Golfturnier in Cartagena dotiert ist.
Weitere Ränge wurden ebenfalls reichlich belohnt duch begehrte Preise der grosszügigen Sponsoren.Rangliste des Finales 2009Rangliste des Gäste-Turniers 2009
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Thu, 01.10.2009
Neu im Patronatskomitee: Gabi Huber, Nationalrätin FDP.Die Liberalen
Gabi Huber ist Nationalrätin und Fraktionschefin der FDP-Liberalen Fraktion der eidgenössischen Räte. Davor war sie als erste Frau in ihrem Heimatkanton Uri Regierungsrätin und Frau Landammann.
Die Kernthemen der Schweizer Parlamentarierin sind Wirtschafts- und Verkehrspolitik. Seit 2003 ist sie Mitglied der Rechtskommission, welche sie zurzeit präsidiert. Die promovierte Juristin führt in Altdorf eine eigene Anwalts- und Notariatskanzlei. In der breiten Öffentlichkeit fand sie viel mediale Aufmerksamkeit als „Tunnelpatin“ beim NEAT-Bau durch den Gotthard.
Gabi Huber ist im Juli 2009 dem Patronatskomitee der Limmat Stiftung beigetreten, weil für sie „der Einsatz für die Armen zu den grundlegenden christlichen Werte gehört“ und die Arbeit der Limmat Stiftung darauf ausgerichtet ist, „in erster Linie Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.“
Wir freuen uns, dass sich eine so überzeugende Persönlichkeit für die Arbeit der Limmat Stiftung begeistern kann und mit ihrem Renommee die Begünstigten unserer Projekte unterstützt.
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Thu, 10.09.2009
Eröffnung des chirurgischen Abulatoriums am Krankenhaus Monkole
Das chirurgische Ambulatorium ergänzt das in den 90er Jahren erstellte Krankenhaus Monkole in Mont-Ngafula, einem Stadtteil von Kinshasa in der D.R. Kongo. Diese neue chirurgische Abteilung konnte im Frühling 2009 eingeweiht werden. Sie umfasst einen Operationstrakt, eine ambulante Poliklinik, 4 Konsultationsräume, 5 Stationszimmer, eine Apotheke und eine Wartezimmer. Hauptsächlich werden hier Malaria, Aids und Tuberkulosekranke betreut. Bis der Erweiterungsbau der Klinik Mère et Enfant mit 150 Betten fertig sein wird, können im neuen Trakt auch Frauen während und nach der Schwangerschaft und Kleinkinder chirurgisch betreut werden.
Die Kosten für den Erweiterungsbau betrugen EUR 697’000, davon wurden 74 Prozent aus Entwicklungshilfegeldern vom deutschen und holländischen Staat sowie der spanischen Stadt Murcia übernommen. Die Limmat Stiftung hat EUR 74’500 daran bezahlt.
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Thu, 10.09.2009
Zustiftungen: zwei Neugründungen und eine Auflösung
Als Dachstiftung ist die Limmat Stiftung spezialisiert auf die Errichtung und Führung von so genannten Zustiftungen. Das heisst, Geldgeber können die ganzen Probleme einer Neugründung delegieren und ihre eigene Stiftung innerhalb der Limmat Stiftung als Zustiftung errichten. Dies ermöglicht Synergien, das heisst weniger Verwaltungskosten (siehe unten das Beispiel Murillo), und Mitsprache im Zustiftungsrat, der die Projektwahl bestimmt. Im Juli durfte die Limmat Stiftung gerade zwei solche neue Zustiftungen aufnehmen: die Zustiftung Constance und die Zustiftung Roma.
Constance wird Bildungsprojekte für bedürftige Personen unterstützen, unter anderen erhalten die Schulen der Ordensschwestern Hijas de Santa María del Corazón de Jesús in Peru finanzielle Zuwendungen.
Die Gelder der Zustiftung Roma fliessen in Projekte für bedürftige Kinder in Entwicklungsländern, speziell im Bereich der Ausbildung.
Im Mai 2009 wurde die Zustiftung Murillo aufgelöst, da sie ihre Ziele erreicht und die Mittel aufgebraucht waren. Murillo wurde 2003 gegründet. Dank den Kapitalzinsen mussten nur 1.2 Prozent der Schenkung als Verwaltungsaufwand verrechnet werden. 98.8 Prozent des Stiftungskapitals floss effektiv in die Entwicklungszusammenarbeit. Unterstützt wurden Projekte in Peru und Deutschland. Dank dieser Zustiftung konnten rund 500 Frauen im Zentrum Centro de Formación Profesional para la Mujer (CEFEM) im peruanischen Cañete eine Berufsausbildung absolvieren und Kredite für Mikrounternehmerinnen beantragen. Murillo unterstützte in Peru auch den Wiederaufbau von 60 Familienhäusern, die beim Erdbeben 2007 zerstört wurden. Dieses Projekt ist noch nicht abgeschlossen, aber schon jetzt konnten über 100 Personen unterstützt werden.
In Deutschland kamen die Mittel von Murillo einerseits dem Sterbehospiz St. Katharina in Frankfurt zu Gute und wurden andererseits als Arztstipendien am Klinikum Offenbach vergeben.
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Thu, 10.09.2009
Bau eines neuen Kinderheims
Gründer der griechischen Stiftung „The Smile of the Child“ war der 10jährige Andreas. Vor seinem frühzeitigen Tod inspirierte er seine Familie zur Schaffung einer Organisation, die Kindern in Not hilft.
Kinder, die zu „The Smile of the Child“ kommen, wurden verlassen, wurden Opfer von häuslicher Gewalt, Missbrauch und/oder Verwahrlosung. Die Limmat Stiftung arbeitet zum ersten Mal mit dieser griechischen Stiftung und ko-finanziert den Neubau und Einrichtung eines Hauses, das 24 Kindern ein neues Zuhause schenkt.
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Wed, 18.03.2009
Zwei neue Mitglieder im Patronatskomitee der Limmat Stiftung
Jeroo Billimoria gründete schon mehrere Sozialunternehmen mit internationaler Ausstrahlung. In ihrem Heimatland Indien, wo sie sich um Strassenkinder kümmerte, baute sie die Childline auf, eine Telefonlinie, über die Kinder in Not während 24-Stunden sofort und unkompliziert professionelle Hilfe erhalten. Ihr Konzept war so überzeugend, dass in rund 150 Ländern ähnliche Organisationen gegründet wurden. So auch in Kolumbien, wo mit Hilfe der Limmat Stiftung Kinder in Not über die Linea 106 in 5 Städten ein Netz von professionellen Helfern erreichen können.
Nach ihrer Übersiedlung nach Amsterdam initiierte Frau Billimoria das Projekt Aflatoun, das sozial benachteiligten Kindern, Erfahrungen und Wissen im Umgang mit Geld vermittelt. Die Limmat Stiftung unterstützt in Peru ein Aflatoun Projekt mit vorläufig CHF 6’000.
JerooBillimoria freut sich, dem Patronatskomitees der Limmat Stiftung anzugehören und begründet ihren Entschluss damit, dass sie „die Ziele und die Arbeit der Limmat Stiftung voll unterstützen kann. Unsere Ziele sind weitgehend dieselben, nämlich Brücken bauen zwischen Nord und Süd, die Ausbildung von Ausbildern und den (armen) Menschen zu helfen, sich selbst zu helfen – in meinem Fall vor allem Kindern.“
Auch J. Gregory Dees vertritt die Auffassung, dass wohltätige Projekte und Organisationen mit modernen Mitteln und professionellem Unternehmergeist organisiert werden müssen. Er ist Professor für “Practice of Social Entrepreneurship and Nonprofit Management” (Sozialunternehmung und Nonprofit Management) an der Duke University und der John Hopkins University. Er unterrichtete davor auch an Harvard und Yale.
Dees Forschungsgebiet ist die Wechselwirkung zwischen Ethik und Wirtschaft. In diesem Zusammenhang muss Philanthropie mehr sein, als die finanzielle Unterstützung von Bedürftigen. Sozialprojekte sieht er als eine produktive Anstrengung von Einzelnen. einer Gruppe oder Organisationen, um die vorgegebenen gesellschaftlichen Strukturen zu verbessern, damit vorhandene private Ressourcen eingebracht und Beziehungen konstruktiv aktiviert werden. Seinen Beitritt zum Patronatskomitee der Limmat Stiftung begründet Professor Dees so: „1997 habe ich auf Einladung der Limmat Stiftung in Zürich einen Vortrag gehalten über Sozialunternehmungen. Seit dieser ersten Begegnung verfolge ich mit grossem Interesse, wie die Stiftung arbeitet und ich bin tief beeindruckt von der Kreativität, der Gedankentiefe und dem Fleiss mit denen die Limmat Stiftung Philanthropie in die Praxis umsetzt. Ich bin überzeugt, dass ich in diesem Ehrenamt viel lernen kann.“
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Sun, 28.09.2008
Der Karl-Lukas-Honegger-Platz in Herrliberg offiziell eingeweiht
Am Donnerstag, 18. September 2008, um 11 Uhr wurde der Karl-Lukas-Honegger-Platz in Anwesenheit von alt Bundesrat Christoph Blocher offiziell eingeweiht. Der Gemeindepräsident Rolf Jenny und Paul von Arx, Präsident der Gönnervereinigung Karl Lukas Honegger, würdigten den Künstler. Gut 80 Gäste freuten sich bei den Enthüllungen des Schildes «Karl-Lukas-Honegger-Platz» und der Plastik «Blumenpflückendes Mädchen». Musikalisch begleitet wurde der Anlass von einer Klasse der Realschule Rapperswil.
Die Gegend um die Kittenmühle oberhalb von Herrliberg ist ein beliebtes Ziel von Spaziergängern. Viele von ihnen hielten vor dem Garten des Ökonomiegebäudes inne und bewunderten die Skulpturen des dort wohnhaften Malers und Bildhauers Karl Lukas Honegger (1902-2003). Honegger hinterliess sein umfangreiches Werk der Limmat Stiftung in der Form einer Zustiftung.
Dieser Ort erinnert nun offiziell an den Zürcher Künstler. An seiner Sitzung vom 26. Mai 2008 hat der Gemeinderat von Herrliberg beschlossen, dass der "Platz neben dem ehemaligen Wohnhaus von Karl Lukas Honegger vor der Kittenmühle den Namen Karl-Lukas-Honegger-Platz erhält."
Im ersten Stock der Wirtschaft zur Kittenmühle wurde bereits vor ein paar Jahren eine Stube auf den Namen Honegger getauft.
Foto: Paul von Arx, Präsident der Gönnervereinigung, alt Bundesrat Christoph Blocher, Gemeindepräsident Rolf Jenny und François Geinoz, Geschäftsführer der Limmat Stiftung.
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Thu, 18.09.2008
Kolumbien auf dem Weg zum stabilen Frieden
Drogenhandel, Entführungen, Gewalt, Guerilla und Paramilitär belasteten in den letzten Jahrzehnten die kolumbianische Gesellschaft und führte zu Vertreibungen und Verarmung eines grossen Teils der Bevölkerung.
Nun ist ein Friedensprozess in Gang gekommen. Ganze Kampftruppen geben ihre Waffen ab. Die kolumbianische Regierung begegnet dieser Situation vorbildlich konstruktiv: Mit einem gross angelegten Integrationsprogramm werden 47’000 Kämpferinnen und Kämpfer in ein ziviles Leben zurückgeführt.
Federführend bei diesem einzigartigen Reintegrationsprogramm ist Frank Pearl. Bevor er als Sonderberater für sozio-ökonomische Reintegration im Auftrag der Regierung Uribe tätig wurde, war er Associate Consultant bei McKinsey.
Frank Pearl hat am Sitz der Limmt Stiftung das Programm „Demobilization, Reintegration and Reconciliation in Colombia“ vorgestellt. Das Referat vor einem sehr engagierten Publikum fand auch in der Presse Interesse. Lesen Sie dazu den NZZ Artikel vom 29. Mai 2008.
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Thu, 29.05.2008
Reise durch das Leben von Karl Lukas Honegger
Karl Lukas Honegger ist 101jährig verstorben. Zu seinem 5. Todesjahr trafen sich am 28. Februar viele Freunde des Künstlers sowie Liebhaber seiner Bilder, Zeichnungen und Skulpturen in der Kulturschiene Herrliberg zu einer repräsentativen Ausstellung des umfangreichen Œuvres.
Veranstaltet wurde die Ausstellung „Reise durchs Leben“ vom Patronat Karl Lukas Honeggger, einer Zustiftung der Limmat Stiftung, welche das vielseitige Werk des Malers verwaltet. In Herrliberg hatte Honegger sein Atelier und so konnte Marielen Uster in ihrer Kulturschiene viele ehemalige Freunde des Künsters begrüssen. Nach der Galeristin sprach auch François Geinoz im Namen der Limmat Stiftung, die auf Wunsch Honeggers, posthum das Werk der Öffentlichkeit zugänglich macht und fördert. Die Bildhauerin Sylvia Spycher war eine Schülerin von Karl Lukas Honegger. Sie schilderte in ihrer Laudatio lebhaft und humorvoll verschiedene Erlebnisse mit dem lebensfrohen Künstler und führte das Publikum in das Werk ein.
Bereichert wurde der Anlass durch zwei junge Musiker: Der 16jährige Michael Bader spielte Klavier, begleitet von der Violinistin Amanda Ramos, die bereits im Jahre 2002 als 10jährige an einer Vernissage am selben Ort und noch in Anwesenheit Karl Lukas Honeggers zum 100. Geburtstag des Künstlers gespielt hatte.
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Fri, 29.02.2008
Governance Codes im Stiftungsreglement integriert
Am 8. Mai 2007 beschloss der Stiftungsrat einige Änderungen des Reglements. Damit folgt die Limmat Stiftung den Empfehlungen der beiden Governance Codes, die in der Schweiz für Stiftungen empfohlen werden, nämlich dem Swiss Foundation Code und dem Swiss NPO-Code. Ziel dieser Normen ist eine effiziente, transparente interne Organisation der Stiftungen mit den entsprechenden Kontrollmechanismen. Zwar entsprach die Limmat Stiftung bereits jetzt dem grössten Teil dieser Empfehlungen. Aber von nun an ist in der Stiftung die volle personelle Trennung zwischen Stiftungsrat und Geschäftsführung vollzogen.
Die notwendigen Statutenänderungen werden nach der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde in Kraft treten können. In der Website wird dann eine Rubrik Governance aufgeschaltet, mit Angaben zur neuen Organisation.
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Thu, 05.07.2007
Tournee Bosconia: 62’000 Franken für die Strassenkinder
Tournee Bosconia: 62’000 Franken für die Strassenkinder", text = "Die definitiven Ergebnisse der Tournee des Orchesters Bosconia in der Schweiz liegen vor: Netto wurden über CHF 62’000.- für die Berufsausbildung ehemaliger Strassenkinder in Kolumbien gesammelt. Das ist ein erfreuliches Ergebnis! Die 47 ehemaligen Strassenkinder – 35 Musiker und 12 Tänzerinnen und Tänzer – und ihre 8 Begleiter kamen im Frühherbst 2005 für eine Tournee nach Europa. Die Reisekosten konnten unter Belgien, Spanien und der Schweiz aufgeteilt werden. Das gute Ergebnis ist denn auch den grosszügigen Sponsoren zu verdanken, die die Spesen der Konzertwoche in der Schweiz deckten. So konnten wir die Spenden und Billetverkäufe vollumfänglich in die Projekte fliessen lassen. Der Erlös der Tournee ermöglicht die Finanzierung eines neuen Berufsbildungszentrum in Buenaventura (an der Pazifik-Küste Kolumbiens), wo die Problematik der Strassenkinder in den letzten Jahren besonders zugenommen hat. Das Zentrum Pelícanos wird 90 ehemalige Strassenkinder aufnehmen und weiteren 300 Jugendlichen in gefährdeten Situationen eine Berufsausbildung ermöglichen können. Vor 400 Zuschauern hat am 26. September 2005 im Volkshaus Zürich auf Einladung der Limmat Stiftung das Benefizkonzert von 47 ehemaligen Strassenkindern aus Kolumbien stattgefunden. Padre Javier De Nicoló, dessen Name bereits international als Gütezeichen für die Wirksamkeit der Arbeit mit Strassenkindern steht, betonte in seiner Grussadresse vor allem das Herzstück seiner Tätigkeit, nämlich die Zuneigung zu diesen Kindern. Nur sie führe dazu, dass die Kinder die Strasse allmählich verlassen und in Freiheit den Eintritt in ein adäquates Ausbildungszentrum wagen. Voller Elan spielten die 35 jungen Musiker anspruchsvolle Stücke von Rossini und von Suppé.. Mit viel Charme und tropischen Farben begleitete im zweiten Teil ein Dutzend Kinder mit ihren Tänzen die karibische Folklore. Mit ihrem Können bewiesen die Jugendlichen aus Kolumbien dem begeisterten Schweizer Publikum, dass ihr Ausbildungsprogramm tatsächlich funktioniert. Im Namen der Zürcher Regierung richtete Frau Regierungspräsidentin Dorothée Fierz nach der Pause herzliche Begrüssungsworte auf Spanisch an die jungen Musiker und ihre Begleiter. „Weiss man aber“, führte sie aus, „dass diese Kinder während Jahren auf der Strasse unter menschenunwürdigen Bedingungen gelebt haben, ist es überwältigend, was nach wenigen Jahren intensiver Betreuung und Zuneigung möglich ist. Verständnis und Achtung, die sie in ihrer früheren Kindheit nie erfahren haben, zeigen zu welchen grossartigen Leistungen Menschen fähig sind.“ Frau Fierz ermunterte alle Anwesenden in ihrer Unterstützung fort zu fahren, sei es als Konzertbesucher, als Sponsoren, Helfer oder Spender, im Wissen, dass alle Einnahmen vollumfänglich in die Projekte der Berufsbildung dieser Kinder fliessen. Foto der jungen Tänzerinnen und Tänzer Zürcher Kantonsräte tanzen Salsa mit ehemaligen Strassenkindern Eine gute Überraschung erwartete die Züricher Kantonsräte am Montag, den 26. September 2005 in der Pause ihrer Sitzung. Das Jugendorchester Bosconia bot ihnen ein lüpfiges Platzkonzert auf der Gemüsebrücke. Wie am Vortag sprang der Funke auf die anwesenden Kantonsratsmitglieder über als die tanzenden und musizierenden Kinder mit ihrer Tanzaufforderung manch einen Politiker dazu bewogen, mit sichtlichem Amüsement selbst das Tanzbein zu schwingen. Auch die Regierungsrätinnen Fierz und Aeppli bewiesen beim Salsa-Tanz ihre Kondition. Regierungspräsidentin Fierz beim Salsa-Tanz mit dem 11jährigen Nico aus Kolumbien Mehr dazuDie weiteren Aufführungen in der Schweiz waren ebenfalls vom Erfolg gekrönt: •Dienstag, 27.09 in Bern, Kursaal um 18.30 Uhr •Mittwoch, 28.09 in Genf, Palais des Nations um 18.30 Uhr •Donnerstag, 29.09 in Vandoeuvres, Gemeindesaal, um 18.30 Uhr Konzertprogramm: Brahms, Rossini, von Suppé, sowie Cumbia, Salsa und Folklore aus der Karibik "Ich wünsche diesen jungen Musikern vollen Erfolg und gratuliere der Limmat Stiftung für ihre ausgezeichnete Arbeit zu Gunsten der bedürftigen Kinder." Bundesrätin Micheline Calmy-Rey
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Wed, 08.02.2006
Tournée de l’orchestre Bosconia de la rue en Suisse
La tournée en Suisse de l’orchestre Bosconia a permis de récolter 62’000 net. Grâce aux sponsors, tous les frais ont pu être couverts. Les coûts du voyage ont été partagés avec les autres pays de la tournée européenne (Belgique et Espagne). Ainsi, les ventes de billets et les dons ont permis de réunir 62’000 francs (40’000 euros), qui sont destinés au centre Pelícanos, à Buenaventura (côte pacifique de la Colombie). Le centre Pelícanos accueillera 90 anciens enfants de la rue et, en externat, 300 enfants en difficultés et leur impartira une formation professionnelle.
Les 35 jeunes musiciens colombiens, âgés de 14 à 18 ans, et les 12 danseuses et danseurs, de 11 à 13 ans, ont conquis le public par leur prestation musicale et chorégraphique.
Foto des jeunes danseuses et danseurs
Ces anciens enfants de la rue de Colombie ont décidé librement d’abandonner drogue, rue et violence pour intégrer le programme Bosconia, fondé il y a 35 ans par le père Salésien Javier De Nicoló. Après avoir rattrapé leur scolarité, ils ont rejoint le Centre de formation professionnelle de Nemocon, à 40 km de Bogotá, où ils suivent les cours du conservatoire de musique et de son orchestre Bosconia. Ils préparent ainsi leur intégration future dans la vie professionnelle. La construction de cet établissement a été financée entre autres par la Fondation Limmat de Zurich et par l’Union européenne.
Dépassant toutes les attentes, quelque 360 personnes ont assisté au concert présenté mercredi soir 28 septembre 2005 au Palais des Nations à Genève, sur invitation de la Mission permanente de la Colombie auprès de l’ONU. Le lendemain, plus de 200 personnes se sont rendues à la salle communale de Vandœuvres, où se produisaient les jeunes Colombiens. Au programme: von Suppé, Rossini, Brahms ainsi que de la Cumbia, de la Salsa et du Folklore du Caraïbe. La commune de Vandœuvres a généreusement offert au groupe Bosconia logement et nourriture lors de son séjour à Genève.
La journée du jeudi 29 septembre a offert deux occasions de rencontre avec les jeunes genevois : le matin à l’école primaire de Vandœuvres, où les enfants ont été initiés à la salsa, et l’après-midi au Collège Sismondi où rythmes et danses des Caraïbes ne manquèrent pas d’enflammer les gymnasiens.
Les jeunes artistes ont reçu une série de cadeaux, notamment des ballons de football offerts par Adolf Ogi, Conseiller spécial de l’ONU pour le sport et la paix. Vendredi matin, 30 septembre, ils ont quitté la Suisse pour Barcelone. Leur séjour dans notre pays fut une réussite sur tous les plans. Grâce aux sponsors, qui ont couvert tous les coûts, les donations recueillies à l’occasion des 5 grands concerts seront affectées à 100% aux projets de formation professionnelle d’anciens enfants de la rue en Colombie. Vous pouvez y contribuer aussi par des dons (Limmat Stiftung, PC 80-37717-8).
Datum
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Tue, 07.02.2006
Einweihung des Obdachlosenhauses in Thessaloniki
Am Sonntag, den 13. November fand in Anwesenheit des Geschäftsführers François Geinoz und des Projektleiters Juan J. Alarcon die Einweihung des Obdachlosenhauses in Thessaloniki statt. Auch der Bischof von Korfu wohnte dem Anlass bei, was dem Ganzen eine feierliche Note verlieh. Das rasch und solide gebaute Haus bietet Platz für ca. 18 obdachlose Frauen mit ihren Kindern und wird von den Missionarinnen der Nächstenliebe (Mutter Teresa) betreut. Die Limmat Stiftung beteiligte sich an den Terrain- und Baukosten mit 300’000 Euro.
Datum
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Tue, 15.11.2005
Zum Hinschied von Herrn Dr. Toni Hagen
Der Geologe und Pionier der Entwicklungszusammenarbeit Dr. Toni Hagen ist am Karfreitag 85jährig gestorben.
Toni Hagen wurde bereits in den 50er Jahren mit seinem Einsatz zunächst als Geologe bekannt, dann als Entwicklungsfachmann in Nepal, wie der kürzlich in den Kinos gezeigte Film "Der Ring des Buddhas" schildert. Toni Hagen erhielt zahlreiche Aufträge als Entwicklungsexperte, unter anderem für die UNO und für das IKRK, und setzte sich ein für Effizienz und Nachhaltigkeit, lange bevor diese Begriffe sich verbreiteten. Seine Analyse von 230 Projekten im Buch "Wege und Irrwege der Entwicklungshilfe" (NZZ-Verlag 1988) fand grosse Beachtung und zeugte für seine ausserordentlichen Qualitäten.
Seit längerer Zeit pflegte Toni Hagen den Kontakt zur Limmat Stiftung. Im Juni 1978 hielt er seinen ersten Vortrag am Sitz der Stiftung mit dem Thema "Entwicklungspolitik - aber wie?". Im 1991 sprach er im Rahmen unserer Gesprächskreise zwischen Studierenden und Fachleuten über "Das Experimentieren an der Dritten Welt". 1992 nahm er als Hauptreferent an unserem internationalen Symposium "Vocational Training and Development Cooperation" teil.
Dr. Toni Hagen gehörte dem Patronatskomitee der Limmat Stiftung an. Vor einem Jahr verteidigte er unsere Stiftung nach einer ungerechten Kampagne der Boulevard-Zeitung "Blick". Er ergriff unangefragt die Initiative und rief die Redaktion während einer Woche täglich an, bis diese seine Gegendarstellung veröffentlichte. Kurz darauf besuchten wir ihn auf der Lenzerheide und bewunderten seinen Einsatz bei der Pflege seiner gebrechlich gewordenen Frau Gertrud, welche nun drei Tage vor ihm verstarb.
Wir werden ihn, seine Ehrlichkeit, seine Kompetenz, seine Grosszügigkeit, seine Offenheit alle Menschen gegenüber nie vergessen.
Danke, Toni Hagen!
François Geinoz, Geschäftsführer
Datum
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Thu, 01.04.2004
Eine CD für unsere Strassenkinder-Projekte
Die Limmat Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Musiker Roy Sierra eine CD mit dem Titel Nuevos Tiempos produziert. Mit dem Kauf dieser CD mit lateinamerikanischen Rhythmen werden unsere Strassenkinder-Projekte in Kolumbien unterstützt.