Ein Sozialunternehmen fördert das Gemeinwohl ohne Eigeninteressen zu verfolgen und handelt nach Effizienzgrundsätzen. Es gilt dann als erfolgreich, wenn es die gesetzten Ziele erfüllt, der Sozialgewinn optimiert wird und die erreichten Ergebnisse nachhaltig wirksam sind.
Die Sozialunternehmung ist zunächst einmal eine Nonprofit-Organisation, welche das Gemeinwohl fördert, ohne Eigeninteressen zu verfolgen. Die Nonprofit-Organisation wird aber zu einer Sozialunternehmung, wenn sie mit ihren sozialen Aktivitäten bewusst eine Optimierung des Sozialgewinns anstrebt. Das Spezifische an der Sozialunternehmung ist demnach der Sozialgewinn, das heisst, die bewirkte und dem Sozialprojekt direkt zuzuschreibende Verbesserung der Lebensbedingungen seiner Begünstigten.
Auch für ein Sozialunternehmen gilt: Je effizienter ein Sozialunternehmen funktioniert, desto besser erreicht es seine Ziele und desto mehr Vertrauen wird ihm von zukünftigen, potentiellen Geldgebern geschenkt. Bei der Sozialunternehmung geht es um eine Optimierung des Sozialgewinns, wobei immer der Mensch mit seinen Bedürfnissen und seinem Recht auf Würde im Zentrum steht.
Sozialgewinn - Sozialunternehmung, Juan J. Alarcón, Jahresbericht 1999, Limmat Siftung, Juni 2000.
Ziel der Sozialunternehmung ist die Optimierung des Sozialgewinns, welcher mit den Projekten erreicht wird.
Der Sozialgewinn vermittelt für jeden Zeitbeg